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Container for Dummies

Das Container-Konzept fristete in der IT ein Nischendasein, bis es 2013 durch die Docker-Plattform ins Rampenlicht befördert wurde. Aufgrund dessen werden die Begrifflichkeiten Container und Docker teilweise fast als Synonyme verwendet.  Doch was sind Container eigentlich, wo liegen Vor- und Nachteile und wo macht der Einsatz Sinn? All diesen Fragen wollen wir im Folgenden auf den Grund gehen.

Was sind Container?

Die Container-Technologie ermöglicht es Applikationen inklusive aller Abhängigkeiten zu speichern und zu verteilen. Der Container stellt also die komplette Laufzeitumgebung virtuell in einem Paket bereit. Das Prinzip ist ähnlich wie bei virtuellen Maschinen (VMs). Der Aufbau ist jedoch unterschiedlich. Während sich Container einen Betriebssystemkern teilen, enthält jede VM ein vollständiges Betriebssystem.

Wozu braucht man Container?

Der Digitalisierungsgrad in Unternehmen steigt stetig und somit erhöht sich auch die Anzahl an Anwendungen, um digitale Prozesse und Strukturen abzubilden und zu managen. Viele Firmen heben in diesem Zuge die Trennung zwischen Entwicklung und Betrieb auf, so dass die Mitarbeiter als eine Einheit (DevOps) agieren. Ziel ist es die Geschwindigkeit und Qualität in den Bereichen Entwicklung, Testing, Bereitstellung und Monitoring zu optimieren. Die Container-Technologie ist in vielen Fällen ein fester Bestandteil der DevOps-Konzepte.

Auch der zunehmende Trend der Mircoservice-Architektur verstärkt den Einsatz von Containern.

Container

Vorteile von Containern

Da sich Container einen Betriebssystemkern teilen, benötigen Sie im Vergleich zu VMs weniger Speicherplatz. Somit kann die Hardware effizienter genutzt werden. Des Weiteren sind sie schneller einsatzbereit und somit schneller skalierbar. Ein weiterer Vorteil von Containern ist das hohe Maß an Unabhängigkeit zum Host-Betriebssystem. Das ist eine ideale Voraussetzung für die Nutzung von Cloud-Technologien.

Nachteile von Containern

Nachteile bei der Container-Technologie gibt es kaum. Ab einer gewissen Anzahl von Containern kann das Management recht aufwendig werden. Oft kommen dann Orchestrierungs-Tools wie Kubernetes oder Docker Swarm ins Spiel. Je nach Tool muss natürlich ein gewisses Know-How dazu im Unternehmen aufgebaut werden. Das sollte man bei der Entscheidung für ein Management-Tool im Hinterkopf behalten. Sich mit neuen Technologien auseinanderzusetzen ist insbesondere im IT-Bereich unumgänglich, aus diesem Grund sehen wir persönlich hier keinen Nachteil. 

Wann ist der Einsatz von Containern sinnvoll und wann nicht?

Container eignen sich vor allem für Anwendungen, die häufig aktualisiert und erweitert werden oder bei Microservice-Architekturen. Des Weiteren sind sie optimal für Infrastrukturen in denen eine Vielzahl von Applikationsinstanzen parallel laufen. 

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