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Das sind die Cloud Hosting Trends 2017

Für die Cloud-Giganten Amazon Web Service, Google & Microsoft ist das Jahr 2016 mehr als erfolgreich verlaufen. Laut Forrester Research soll der Cloud-Markt in 2017 sogar noch schneller wachsen als bisher. Denn immer mehr Unternehmen sind bereit, ihre geschäftskritischen Anwendungen in die Cloud zu verlagern. Wo wird die Reise hingehen? Wir haben die wichtigsten Cloud-Trends und Prognosen der Marktforscher für Euch zusammengefasst.

Cloud Hosting Trends 2017

Quelle: unsplash.com (Yolanda Sun)

Trend 1: Cloud-Markt wächst weiter

Forrester-Analyst Dave Bartoletti prognostiziert für den gesamten Public-Cloud-Markt eine jährliche Wachstumsrate von 22 Prozent. In 2017 sollen die weltweiten Umsätze von 87 Milliarden Dollar (im Jahr 2015) auf etwa 146 Milliarden Dollar ansteigen und bis 2020 ein Volumen von 236 Milliarden Dollar erreichen. Zu einem ähnlich positiven Zuspruch für die Cloud kommt auch Crisp Research. Eine aktuelle Studie zeigt, dass sich bereits mehr als 85 Prozent der Unternehmen mit Cloud beschäftigen und für ein Viertel von ihnen sind Cloud-Services bereits ein fester Bestandteil der IT-Strategie.

Trend 2: Geschäftsanwendungen wandern in die Cloud

Business-Anwendungen in die Public-Cloud zu verlagern, wird zukünftig keine Seltenheit mehr sein. Bereits jetzt hosten viele Unternehmen geschäftskritische Enterprise-Anwendungen in der Cloud. So nutzen beispielweise etliche Unternehmen SAP über einen Cloud-Service. Als Erklärung für diese Entwicklung sagt Forrester-Analyst Bartoletti: „Die Cloud ist der beste Ort, um aus Enterprise-Daten schnell Erkenntnisse zu gewinnen.“

Cloud Hosting Trends Machine LearningTrend 3: Cloud Provider locken Kunden mit Machine-Learning und Künstlicher Intelligenz

Machine-Learning-Dienste in Kombination mit künstlicher Intelligenz (Artificial Intelligence, AI) werden bei Public-Cloud-Anbietern immer mehr zum Kernthema. Die Branchenriesen Amazon Web Services, Microsoft aber auch Google arbeiten bereits mit Hochdruck an neuen Features und Diensten. So kündigte Amazon Web Services (AWS) auf seiner Konferenz re:Invent bereits erste Machine-Learning-Dienste an und auch Google und Microsoft stellten bereits Cloud-basierte Machine-Learning-Plattformen vor.

Trend 4: Serverless Computing auf dem Vormarsch

Ein Trend, der noch relativ neu ist und der sich laut Experten auch noch in einem frühen Stadium befindet, ist Serverless Computing. Hierbei verzichtet man auf den direkten Einsatz von Servern, d.h. dass sich Entwickler nicht mehr mit den zur Ausführung notwendigen Servern beschäftigen müssen. Diese laufen als Ressource natürlich noch weiterhin im Hintergrund, aber fortan wird die Aufgabe durch den Cloud-Service eines Anbieters übernommen. Im Idealfall lädt der Programmierer nur noch seinen Code hoch und der Cloud-Service übernimmt die Administration der Infrastruktur und Wartung. Bereits 2015 stellte AWS dazu seine Lamda-Plattform vor. Für 2017 werden noch weitere Dienste erwartet.

Trend 5: Container gewinnen an Bedeutung

Container-Technologien sind im Vergleich zu Machine-Learning-Diensten und Serverless Computing in Cloud-Architekturen schon weit verbreitet. Bereits jetzt nutzen 10 Prozent der Unternehmen Container. In 2017 dürfte laut Forrester-Analyst Bartoletti die Zahl der produktiven Nutzer noch deutlich zunehmen. Der Vorteil liegt auf der Hand: durch den isolierten und losgekoppelten Betrieb der Applikation von anderen Systemen und Anwendungen wird ein Abstraktionsgrad erreicht, der für mehr Flexibilität und Austauschbarkeit sorgt. Amazon offeriert dafür bereits den Elastic Container Service, Microsoft den Azure Container Service und Google bietet eine Container Engine an.

Cloud Hosting Trends Wege in die Public CloudTrend 6: Wege in die Public Cloud werden einfacher

Viele Unternehmen setzen beim Weg in die Cloud auf eine Hybrid-Cloud-Strategie. Um auf lange Sicht jedoch die Vorteile der Skalierbarkeit und Kostenvorteile optimal zu nutzen, spricht sich das Marktforschungsunternehmen Gartner für einen konsequenten Public-Cloud-Ansatz aus. Amazon Web Services bietet dafür beispielsweise den Service „Snowball“. Für den Umzug von sehr großen Datenmengen in die AWS Cloud kann ein weißer Amazon-LKW gebucht werden, der bis zu 10 Petabyte Daten physisch transportiert und sich zum Rechenzentrum bringt.

Trend 7: Cloud-Management wird noch wichtiger

Durch die Investition in die Public Cloud versprechen sich viele Unternehmen Kosteneinsparungen. Wenn Cloud-Instanzen jedoch ungenutzt über das ganze Wochenende laufen, können so viel mehr Kosten verursacht werden. Daher ist es wichtig nicht genutzte Ressourcen optimal zu managen. Immer mehr Dienstleister spezialisieren sich darauf und unterstützen Unternehmen bei der Nutzung sowie Verwaltung ihrer Cloud-Plattform. In 2017 wird dieses Thema noch mehr an Bedeutung gewinnen und auch einschlägige Management-Tools werden weiterhin wachsen.

Cloud Trends Data Center Public CloudTrend 8: Neue Data Center für die Public Cloud

Um vor allem den Datenschutzbestimmungen in Deutschland Rechnung zu tragen und Cloud-Daten sicher zu verwahren, setzen die Cloud-Giganten Amazon Web Services, Google und auch Microsoft auf Server-Standorte in Deutschland. Auch 2017 werden die Cloud-Anbieter ihre Data Center rund um den Globus ausbauen.

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