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Fitvia – Erfolg durch Influencer-Marketing & AWS

Fitvia wurde 2014 (damals noch unter dem Namen Fittea) von Sebastian Merkhoffer gegründet. Nach amerikanischen Vorbildern wollte Merkhoffer eine junge, hippe Teemarke etablieren. Der Name wurde später geändert um noch weitere Produkte wie z.B. Müsliriegel und Milchshake-Pulver ins Sortiment aufzunehmen. Bereits im Gründungsjahr war das Unternehmen profitabel, 2018 setzte es mehr als 18 Millionen Euro um*. Im Juni 2019 übernahm das Pharmaunternehmen Dermapharm 70% von Fitvia. Merkhoffer bleibt weiter an Board. 

Konzentration auf Zielgruppenmarketing

Die Kunden von Fitvia sind meistens weiblich und zwischen 18 und 35 Jahre alt. Verkauft wird ausschließlich über den eigenen Online-Shop (WooCommerce). Monatlich werden Bestellungen im sechsstelligen Bereich verzeichnet. Neben der DACH Region ist Fitvia bereits in Spanien und Frankreich aktiv. Seit der Gründung setzt Fitvia vor allem auf Instagram-Marketing. Ca. 50% des Marketingbudgets sind dafür einkalkuliert. Insgesamt wird mit über 1000 Influencern zusammengearbeitet und es gibt mehrere Posts & Stories pro Tag aus verschiedenen Ländern. 

Hohe Anforderungen an das Hosting

Michael Rimbach ist als selbstständiger IT-Experte im Bereich WordPress & WooCommerce tätig und hat im Auftrag von Fitvia gemeinsam mit root360 das Hosting-Setup erarbeitet. 

Was hat Fitvia zur Nutzung einer Cloud-Lösung bewogen und welche Herausforderungen sollten damit gelöst werden?

Michael Rimbach (MR): Da Fitvia hauptsächlich über Instagram beworben wird, ist der Shop täglich mit der Herausforderung von hohen Zugriffszahlen zu bestimmten Zeiten konfrontiert. Dabei ist es natürlich unheimlich wichtig, dass der Online-Shop durchgängig stabil und schnell bleibt. Eine Cloud-Lösung war da naheliegend.

Die vorherige Lösung war auch bereits bei AWS, allerdings nur mit einem einzigen Webserver ohne Autoscaling und Ausfallsicherheit. Die Stärken der Cloud, und speziell von AWS, kamen daher nicht zum Einsatz. Zudem hatten wir nur einen einzigen Serveradmin, der logischerweise keinen 24/7 Support bieten kann und möchte. Uns war wichtig, dass wir permanent verfügbare AWS-Experten an der Seite haben, falls mal etwas nicht funktioniert.

Welche Herausforderungen gab es bei der Umsetzung?

MR: Die größten Herausforderungen waren WordPress / WooCommerce stateless zu bekommen sowie das root360 Deployment und Serversetup für uns bestmöglich zu nutzen.

Nachdem wir die applikationsseitigen Herausforderungen (WooCommerce) gemeistert hatten, ging es an das Deployment.  Da nicht nur der Shop gewachsen ist sondern auch das DEV Team bei Fitvia musste eine CI-Lösung her. Wir haben uns für Gitlab entschieden, welches wir selbst hosten. Hiermit können wir sehr gut im Team arbeiten und schnell deployen sowie zu älteren Versionen zurück springen.

Im Anschluss ging es ans Testen. Wir hatten genaue Vorstellungen wie viel Last der Shop mindestens aushalten muss und wie schnell skaliert werden soll. Aus diesem Grund haben wir einen Lasttest erstellt und durchgeführt. Wir haben mit dem damaligen Setup weit mehr als die Mindestanforderungen erreicht und waren damit sehr zufrieden.

Die gesamte Umsetzungszeit betrug ca. zwei Monate.

Fitvia ist jetzt seit mehreren Jahren mit diesem Hosting-Setup bei root360. Was ist ihr derzeitiges Resumee?

MR: Wir sind sehr zufrieden – unser Shop ist schnell, stabil, skaliert sich gut und Ausfälle gab es in dieser Zeit bisher keine.

Vielen Dank Michael, für diesen exklusiven Einblick. Wir freuen uns auch weiterhin auf eine tolle Zusammenarbeit!

*Quellen: Gründerszene & OMR

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