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Recap zur re:invent 2019

Vom 02. – 06.12  fand die AWS-Konferenz “re:Invent” mit ca. 65.000 Besuchern in Las Vegas statt. Insgesamt 77 Ankündigungen gab es in dieser Zeit – die Wichtigsten und Interessantesten haben wir für euch im Folgenden zusammengefasst. 

AWS steigt in Quantencomputing ein

Diese Meldung erzeugte wohl das größte Medienecho. Neben dem Cloud-Dienst Amazon Braket wurden bei der re:invent auch das Amazon Quantum Solutions Lab und das Forschungszentrum AWS Center for Quantum Computing vorgestellt. Alle Details lest ihr bei Golem

AWS Outposts verfügbar

AWS Outposts wurde bereits bei der re:invent 2018 vorgestellt, jetzt ist der Service weltweit verfügbar. Unternehmen können sich jetzt also die AWS-Technologie nach Hause holen und als Private- oder Hybride-Cloud-Lösung nutzen. Der Service wird im Rahmen eines Dreijahresvertrages angeboten.

Im selben Atemzug wurden auch die sehr interessanten Dienste AWS Local Zones und AWS Wavelength mit vorgestellt, da sie die Outpost-Technik nutzen. AWS Local Zones sind Ergänzungen der AWS Regionen – nur kleiner mit einer Auswahl an lokalen Diensten. Durch ihren Einsatz sollen Latenzen noch weiter verringert werden. Auch AWS Wavelength zielt auf geringe Latenzen ab, allerdings für Anwendungen auf Mobilgeräten. Dieser Dienst wird wahrscheinlich im nächsten Jahr über Vodafone in Deutschland verfügbar sein. Mehr erfahrt ihr bei Crisp Research.

Bild: AWS

Neue Container-Technologien

AWS re:invent Keynote Werner Vogels
Bild: AWS

Im Bereich der Container Orchestrierung ist es nun möglich Amazon Elastic Kubernetes Service (EKS) mit AWS Fargate zu nutzen. Laut AWS starten 40% aller neuen Container Anwender mit der Serverless-Technologie von Fargate, um das Problem der “Überprovisionierung” zu vermeiden.

Auch interessant sind die neuen Features rund um Amazon Elastic Container Service (ECS) wie der ECS Capacity Provider und ECS Cluster Auto Scaling.

Neue Compute Services

Auch hier gibt es natürlich einige neue Dienste – eine komplette Übersicht findet ihr bei AWS. Besonders interessant fanden wir Amazon RDS Proxy. Der Service soll Applikationen skalierbarer, resistenter gegenüber Fehlern und sicherer machen. Die Beta-Version ist für RDS MySQL und Aurora MySQL in ausgewählten AWS Regionen verfügbar.

Bild: AWS

AI & Machine Learning

AWS re:invent Medical
Bild: AWS

Natürlich tobt sich AWS auch weiter im Bereich des Machine Learnings und der künstlichen Intelligenz aus. So kann der Service “Deep Composer” Künstler beim Komponieren unterstützen. Der neue Dienst Amazon Transcribe Medical verspricht einen hohen Mehrwert: Er ermöglicht eine hochpräzise Sprach-zu-Text-Transkription in Echtzeit, so dass sich medizinisches Personal mehr auf die Patientenversorgung konzentrieren kann.

Special Meetup: Recap zur re:invent

In den nächsten Wochen sind Vertreter von AWS bei den lokalen Meetups unterwegs und geben einen Überblick über die Ankündigungen der re:invent. Auch in Leipzig dürfen wir am 22. Januar 2020 einen Kollegen von AWS begrüßen. Hier geht’s zur Anmeldung bei Meetup.

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