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root360 Cloud News – März 2018

Wie steht es um den deutschen Cloud-Markt? In einer aktuellen Umfrage erhebt Grohmann Business Consulting den aktuellen Status quo und Entwicklungstrends . Die Ergebnisse von 2017 liegen ab sofort vor. Wie Cloud Provider und Unternehmen die Cloud sehen, welche neuen Partnerschaften diesen Monat geschlossen wurden, welche Cloud-Anbieter weiter im Gaming-Bereich vordringen und wie es um Microsofts „deutsche Cloud“ steht, erfahrt Ihr in den root360 Cloud News vom März. Lest selbst!

Cloud Markt Barometer

Bild: Unsplash

Das ist der Status quo des deutschen Cloud-Marktes

Grohman Business Consulting hat im Rahmen des jährlichen Cloud Computing Barometers, der zum Jahreswechsel 2017/18 durchgeführt wurde, seine Ergebnisse bekannt gegeben. Ziel war es, den Status Quo sowie Zukunftstrends zum deutschen Cloud-Markt herauszufinden. Befragt wurden deutsche Cloud Service Provider und Anbieter von Beratungsdienstleistungen im Cloud-Sektor. Argumente, die laut der Befragten für die Cloud-Nutzung sprechen, sind weiterhin hohe Flexibilität oder Fokussierung auf das Kerngeschäft. Mehr Fakten gibt es auf Cloudcomputing Insider.

Amazon stärkt Position im Cloud-Gaming-Markt

Erst launcht AWS seinen neuen Cloud-Dienst Gameon für wettkampforientiertes Gaming, jetzt stärkt sich Amazon durch eine weitere Übernahme im Gaming-Bereich. So wurde die britisch-irische Cloud-Gaming-Plattform GameSparks übernommen, bei der es sich um ein Backend-as-a-Service für Spieleentwickler handelt. Verschiedene Features können direkt aus der Cloud verwaltet und in Spiele integriert werden. Das Unternehmen soll den Service von Amazon Web Services ergänzen. Über finanzielle Details ist bislang noch nichts bekannt. It-times hat mehr Informationen zum Thema zusammengefasst.

Google Spiele-Hosting-Erweiterung für Kubernetes

Bild: Google

Google entwickelt Spiele-Hosting-Erweiterung für Kubernetes

Auch Google mischt im Spiele-Hosting-Bereich mit und arbeitet mit dem Projekt Agones an der Nutzung von Kubernetes für Server von Multiplayer-Games. Mit der quelloffenen Entwicklung richtet sich Google an Spiele-Entwickler. Der Hosting-Dienst für Spiele soll außerdem Matchmaking integrieren und Inventarmanagement oder Online-Marktplätze in einer Kubernetes-Infrastruktur ermöglichen. Welches namhafte Unternehmen bereits Partner geworden ist, erfahrt ihr bei heise.de.

Oracle launcht autonome Cloud-Datenbanktechnik

Eine Cloud-Datenbank, die sich selbst verwaltet und Defekte selbständig repariert – das verspricht der neue Dienst von Oracle. Der erste verfügbare Service läuft unter dem Namen Autonomous Data Warehouse Cloud und kümmert sich um Schäden sowie Sicherheitsupdates in Eigenregie – ganz ohne menschlichen Eingriff. Die Arbeit eines Administrator übernehmen so zukünftig Machine-Learning-Algorithmen. Auch Tunings und das Verwalten schwankender Auslastungen werden damit bald Vergangenheit sein. Welche Dienste noch folgen sollen, könnt ihr bei heise.de nachlesen.

Microsoft übernimmt Playfab

Bild: root360

VMware Cloud on AWS bald in Europa

Der US-Virtualisierungsspezialist VMware wird sein Angebot „VMware Cloud on AWS“ nach Europa bringen. Bisher war die VMware Cloud on AWS nur aus den AWS-Rechenzentren in Oregon und Nord-Virginia beziehbar, ab jetzt ist sie auch in London verfügbar. Ein Datacenter in Frankfurt soll außerdem noch dieses Jahr dazukommen. Bei VMware Cloud on AWS handelt es sich um ein nahtlos integriertes Hybrid-Cloud-Angebot, bei dem die private Cloud von VMware auf der öffentlichen Cloud von Amazon Web Services läuft. Welche Neuerungen es geben wird, weiß crn.de.

Microsofts „deutsche Cloud“ eher uninteressant für Unternehmen

Laut einem Bericht des Handelsblatts interessieren sich nur wenige Unternehmen für die „deutsche Cloud“, die Microsoft seit 2015 mit der Deutschen Telekom als Treuhänder anbietet. Laut Kundenstimmen ist das Cloud-Angebot zu teuer und rückständig, sodass Interessenten eher auf reguläre Angebote zurückgreifen. Die deutsche Cloud wurde nach der Whistleblower Affäre um Edward Snowden ins Leben gerufen, um die Daten der Kunden im Land besonders zu sichern und vor Zugriffen zu schützen. Warum dieses Konzept nun nicht wie erwartet aufgeht, beschreibt heise.de.

Bild: Pixabay

Microsoft baut Cloud-Angebot an deutschen Rechenzentren aus

Laut einer Ankündigung von Microsoft plant der Cloud-Anbieter neue Rechenzentren in zwei neuen deutschen Regionen, um so die bisherigen Kapazitäten zu verdoppeln. Das Konzept richtet sich vor allem an internationale Unternehmen, die Daten in verschiedenen Ländern vorhalten müssen. Zu den bereits existierenden Angeboten werden zukünftig Microsoft Azure, Office 365 und Dynamics 365 aus den neuen deutschen Rechenzentrums-Regionen bereitgestellt. Alle Hintergründe findet ihr unter handelsblatt.com auf.

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