Was bedeuten die unterschiedlichen Instanz-Typen bei AWS?

Beim Cloud Hosting für Online-Anwendungen setzen wir im Wesentlichen diese Instanz-Typen ein:

T2-Instanzen sind die Allzweck-Waffe von AWS. Ausgestattet mit einem Burst-Modus sammeln sie im Leerlauf „Credits“, die sie dann zur Bearbeitung von Spitzenlasten einsetzen können. Somit sind sie vor allem für Workloads geeignet, bei denen die Nutzung der CPU schwankt – wie z.B. Webserver oder Datenbanken). T2 gibt es ab 1 vCPU mit 0,5 GB RAM bis 8 vCPU mit 32 GB RAM.

M4/M3-Instanzen sind allgemeine Instanzen mit ausbalancierten Datenverarbeitungs-, Arbeitsspeicher- und Netzwerkressourcen. Sie werden diese Instanzen benötigen, wenn T2 nicht mehr ausreicht, jedoch keine besonderen Anforderungen im Bereich RAM oder CPU vorhanden ist. M4/M3 gibt es ab 1 vCPU mit 3,75 GB RAM bis 64 vCPU mit 256 GB RAM.

C4/C3-Instanzen sind für Datenverarbeitung (CPU) optimiert. C4 nutzen wir oft für Applikations- bzw. Web-Server mit höheren Leistungsanforderungen. C4/C3 gibt es ab 2 vCPU mit 3,75 GB RAM bis 36 vCPU mit 60 GB RAM.

X1/R4/R3-Instanzen sind auf RAM optimiert und eignen sich damit entsprechend für RAM-intensive Anwendungen wie Datenbanken oder Caches. X1/R4/R3 gibt es ab 2 vCPU mit 15,25 GB RAM bis 128 vCPU mit 1.952 GB RAM.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Instanztypen, die bei Online-Anwendungen eher seltener ihren Einsatz finden. Im Detail werden die Instanz-Typen und ihre jeweiligen Eigenschaften unter https://aws.amazon.com/de/ec2/instance-types/ erläutert.

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